"Rosenheim singt " am IGG

"Rosenheim singt " am IGG
"Rosenheim singt " am IGG
"Rosenheim singt " am IGG

"Rosenheim singt" am IGG

Am 29.Mai, dem Mittwoch vor Christi Himmelfahrt, fand - ausnahmsweise statt des traditionell stattfindenden Lehrerkonzertes - in der Aula des IGG ein großes Chor-Spektakel statt. Das Gymnasium war einer von fünf Schauplätzen der langen Chornacht "Rosenheim singt!"

Denn 26 Chöre mit insgesamt rund 800 Sängerinnen und Sängern traten an fünf verschiedenen Orten auf – eine Premiere. Der Zuspruch war enorm, die Begeisterung sowohl bei Chören und Besuchern groß.

Die lange Nacht der Chöre dauerte von 19 bis 23 Uhr. Während dieser Zeit sah man trotz anhaltendem Regen Menschentrauben gut gelaunt durch die Straßen wandern. In einer Hand hielten viele einen Regenschirm und in der anderen den magentafarbenen Flyer, auf dem aufgelistet war, wann welcher Chor wo auftritt. An fünf Orten wurde gesungen: Ignaz-Günther Gymnasium, Erlöserkirche, St. Nikolaus, St. Josef, Ballhaus und . Doch auch auf den Straßen kam es, wo ein schützendes Dach vorhanden, immer wieder einmal zu einer kleinen spontanen Konzerteinlage.

So unterschiedlich die Chöre, so unterschiedlich war auch ihr musikalisches Repertoire. Von Klassik über Gospel bis hin zu Rock und Pop war alles mit dabei. „Wir wollten mit dieser Veranstaltung die stilistische Vielfalt und den Reichtum der hiesigen Chorlandschaft zeigen“, begründet Johannes Eppelein Sinn und Zweck des Chorfestivals.
Am Ignaz-Günther-Gymnasium trafen sich vor allem die Jugendchöre:
der Oberstufenchor des Ignaz-Günther-Gymnasiums,
die Chöre der Mädchenrealschule,
der Jugendchor „Apostelsingers“ Rosenheim,
der Chor der Hochschule Rosenheim und das Ensemble TeaCup St. Michael.

Das Elternbeirat-Team stand, während "der Himmel den Gerechten taute", mit Würstln und Getränken für die Besucher bereit! Allerdings war Absatz nicht ganz wie erhofft, knapp 270€ blieben unterm Strich übrig. Aber manchmal zählt eben nicht Gewinnmaximierung sondern Sinnmaximierung...

Der Eintritt war für alle Konzerte frei, die Spenden des gesamten Abends – 5800 Euro kamen zusammen – kamen Projekten von Unicef zugute.

Die Sitzplätze in den Kirchen, dem Ballhaus und in der Aula des Ignaz-Günther-Gymnasiums reichten bei weitem nicht für den enormen Andrang aus. Die Zuhörer saßen und standen von Anfang bis Ende dicht gedrängt. „Das ist eine tolle Veranstaltung“, schwärmte Barbara Thum, ehemalige Stadträtin und Grundschullehrerin. Die 70-jährige hofft darum, dass das Chorfestival in Zukunft zu einem festen jährlichen Programmpunkt in der Stadt wird. Begeistert war auch Dekanin Hanna Wirth: „So viele verschiedene Stilrichtungen, so gute Stimmung. Einfach wunderschön“.

Die Kosten für den Abend hielten sich in einem überschaubaren Rahmen, weil alle Chöre auf eine Gage verzichteten.